Nachbluten, Nachblutung

 

Nachblutungen nach chirurgischen Eingirffen stellen meist eine zeitnahe Komplikation innerhalb der ersten 24 Stunden dar.

Bei leichtem Nachbluten nach Zahnentfernung können Sie einen Papiertaschentuch (aus einer neuen Packung) aufwickeln, nass machen (frisches Wasser), ausdrücken, auf die Wunde platzieren und ca. 20-30 Minuten darauf beißen.
Alternativ beißen Sie auf einen heiß gebügelten Stofftaschentuch.

Bei wiederkehrenden oder starken Nachblutungen müssen Sie zeitnah Ihren Zahnarzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Durch richtiges Verhalten vor und nach chirurgischen Eingriffen kann eine Nachblutung häufig vermieden werden.

  • Schon mehrere Tage vor dem chirurgischen Eingriff unbedacht eingenommene blutverdünnende Schmerzmittel wie Ibuprofen und in noch stärkerem Umfang Acetylsalicylsäure, ASS können zu Nachblutungen führen.
  • Durch nicht zwingend erforderliche Naht auch kleinerer Wunden schon beim Eingriff kann bei Verdacht auf ein erhöhtes Blutungsrisiko eine etwaige Nachblutung reduziert oder ganz vermieden werden.
  • Insbesondere aber durch Ihr richtiges Verhalten nach der Behandlung können Sie diese Komplikation häufig vermeiden:
  • Spielen Sie nicht mit Ihrer Zunge an der Wunde herum
  • Saugen Sie nicht wegen dem Blutgeschmack das Blutgerinnsel aus der Wunde – es wird zur Wundheilung benötigt
  • Vermeiden Sie mindestens in den erste 24 Stunden nach dem Eingriff:
  • ZIGARETTEN
  • Sport, körperliche Anstrengungen, häufiges Bücken
  • Sauna
  • HEISSES Essen, Alkohol, Kaffee, Mehlspeisen und  Milchprodukte.